Warum ich jetzt anfange zu schreiben

Warum ich jetzt anfange zu schreiben | sprachewirkt – Copywriting

Es ist ein komisches Gefühl, das hier zu tippen:
Ich stehe gerade am Anfang. Noch keine große Kundenliste, noch keine spektakulären Cases. Nur ich, meine Website – und der Wunsch, etwas aufzubauen, das wirklich zu mir passt.

Und trotzdem schreibe ich diesen Beitrag.
Vielleicht gerade deshalb.

In den letzten Wochen habe ich viel Zeit damit verbracht, sprachewirkt aufzubauen. Texte für meine Seite schreiben, Farben aussuchen, Entscheidungen treffen, verwerfen, neu ordnen. Und irgendwo zwischen all dem habe ich gemerkt, dass ich plötzlich ganz viel schreibe – aber fast nur über mich selbst.

Das ist ungewohnt, weil man als Texterin eigentlich „für andere“ schreibt.
Ich gerade nicht.
Ich fange bei mir an. Und das fühlt sich richtiger an, als ich erwartet hätte.

Womit ich gestartet bin

Mit dem Naheliegendsten:
meiner eigenen Stimme.

Ich habe gemerkt, wie schwer es sein kann, die richtigen Worte für sich selbst zu finden. Wie oft man sich fragt, ob etwas „professionell genug“ klingt. Oder „zu ehrlich“.
Und gleichzeitig merke ich: Genau darin steckt etwas Wichtiges.
Wenn ich selbst durch diesen Prozess gehe, verstehe ich später auch besser, wie es meinen Kund:innen geht.

Im Moment gibt es also vor allem dieses eine Projekt:

meine Website.

Aber sie ist echt. Und sie ist von mir.

Der Anfang zählt mehr als Perfektion

Früher dachte ich, ich müsste erst Ergebnisse haben, bevor ich darüber sprechen darf.
Mittlerweile glaube ich:
Man muss anfangen, damit Ergebnisse entstehen.

Also schreibe ich. Nicht, weil schon alles rund ist, sondern weil ich Lust habe zu wachsen. Weil ich neugierig bin, was passiert, wenn man sich traut, sichtbar zu werden, noch bevor man „fertig“ ist.

Vielleicht ist das hier kein perfekter Start.
Aber es ist meiner.

Und falls du gerade auch davor sitzt…

… und dich fragst, wie du deine eigenen Worte finden sollst:
Ich weiß inzwischen, wie sich das anfühlt.
Und genau deswegen möchte ich irgendwann Menschen dabei unterstützen, ihre Sprache zu finden – klar, authentisch und mit Wirkung.

Bis dahin schreibe ich weiter.
Schritt für Schritt.
Text für Text.

Wenn du deine eigenen Worte noch suchst…

Vielleicht stehst du gerade an einem ähnlichen Punkt.
Vielleicht hast du ein Angebot, eine Idee oder ein Projekt – aber die richtigen Worte fehlen noch.
Ich weiß inzwischen, wie sich das anfühlt.

Wenn du möchtest, begleite ich dich ein Stück auf diesem Weg:
klar, strukturiert und mit Texten, die wirklich zu dir passen.

Schreib mir gerne eine Nachricht – ich melde mich innerhalb von 24 Stunden zurück.

Was wir von Steve Jobs über wirkungsvolle Sprache lernen können

Wer Steve Jobs je auf einer Bühne erlebt hat, weiß: Er hat keine Produkte verkauft – er hat Geschichten erzählt. Seine Präsentationen waren legendär, weil sie eines konnten, was heute viele Texte und Markenauftritte vermissen: Sie haben Menschen berührt.

Doch was machte seine Art zu sprechen und zu präsentieren so kraftvoll? Und was können wir daraus lernen, wenn wir mit Worten verkaufen oder Inhalte schreiben, die wirklich wirken?

1. Einfachheit ist der Schlüssel zur Wirkung

Jobs verstand, dass Sprache nur dann Kraft entfaltet, wenn sie einfach, klar und verständlich ist. Er reduzierte komplexe Ideen auf wenige, prägnante Botschaften – ohne Fachjargon.

„1.000 Songs in deiner Hosentasche.“

Genau das ist Copywriting in seiner Essenz: Komplexes einfach machen – und dadurch Bedeutung schaffen.

2. Storytelling statt Faktenlisten

Menschen erinnern sich nicht an Zahlen – sie erinnern sich an Geschichten. Jobs inszenierte jede Präsentation als kleine Reise: Es gab einen Anfang (das Problem), eine Wendung (die Innovation) und ein Finale (die Lösung). Er machte den Kunden zum Helden, nicht das Produkt.

  • Erzähle Geschichten, statt Produktbeschreibungen zu liefern.
  • Zeige, wie dein Angebot ein konkretes Problem löst.
  • Verwandle Daten in Emotionen.

3. Sprache als Erlebnis – nicht als Information

Menschen fühlen, bevor sie denken. Setze Bilder, Metaphern und Rhythmus ein, damit Texte Spannung aufbauen und gerne gelesen werden.

  • Verwende starke Verben.
  • Schreibe aktiv, nicht passiv.
  • Erlaube Pausen – kurze Sätze schaffen Dynamik.

„Ein guter Text klingt wie eine Stimme, der man gern zuhört.“

4. Von der Präsentation zur Landingpage

Eine Landingpage ist im Grunde wie eine Präsentation – nur, dass dein Publikum still liest. Das Ziel bleibt: überzeugen, nicht überreden.

  • Öffne mit einer klaren, emotionalen Headline.
  • Sprich das Problem deiner Zielgruppe zuerst an.
  • Führe zur Lösung – deinem Angebot.
  • Beende mit einer Einladung zum Handeln (Call-to-Action).

Sprache wirkt, wenn Leser denken: „Das hier ist für mich.“

Fazit – Die Kunst, Wirkung zu entfalten

Steve Jobs hat mit seinen Worten nicht nur Technik erklärt – er hat Menschen inspiriert. Das können wir alle, wenn wir Sprache bewusst einsetzen: klar, einfach, emotional.

„Sprache wirkt – wenn sie Emotionen weckt und Sinn stiftet.“

Als Copywriterin helfe ich Unternehmen, ihre Botschaft so zu formulieren, dass sie Menschen erreicht – nicht nur Suchmaschinen. Worte, die bewegen, bleiben im Kopf. Und im Herzen.

Quellen
YouTube: „Present Like Steve Jobs“ – Harvard Business Review Channel (abgerufen am 02.11.2025)
Gallo, Carmine (2010): The Presentation Secrets of Steve Jobs. McGraw‑Hill Education.

© 2025 sprachewirkt – Copywriting by Daniela Kerlen

3 Wörter, die deine Landingpage ruinieren

sprachewirkt 3woerter – Copywriting von Daniela Kerlen

Manche Wörter klingen harmlos – ruinieren aber deine Conversion.
Hier sind drei Klassiker, die du sofort streichen solltest, wenn du willst, dass deine Texte verkaufen.

„Jetzt kostenlos registrieren“

Das klingt harmlos, oder? Doch „kostenlos“ löst in vielen Köpfen Misstrauen aus.
Besser: „Starte jetzt ohne Risiko“ – das betont Sicherheit statt Preis.

„Wir sind die Besten“

Selbstlob verkauft nicht. Kunden wollen Beweise, keine Behauptungen.
Besser: „Über 150 zufriedene Kund:innen vertrauen auf unsere Texte“ – das schafft Glaubwürdigkeit.

„Unverbindlich anfragen“

„Unverbindlich“ klingt nach „eigentlich will ich nicht gestört werden“.
Besser: „Jetzt kennenlernen und Projekt besprechen“ – klar, freundlich, aktiv.

Worte entscheiden über Umsatz.
Wenn du willst, dass deine Texte handeln lassen – schreib mir.

Hallo ;-)

sprachewirkt ist online – Copywriting von Daniela Kerlen

Ich bin online – sprachewirkt geht live!

Es ist soweit – meine Website sprachewirkt ist online.
Nach vielen Wochen voller Planung, Texten, Entwürfen, Farbabstimmungen und Tassen Kaffee steht sie nun: meine digitale Heimat für klare Worte und wirkungsvolles Copywriting.


Warum sprachewirkt entstanden ist

Ich wollte einen Ort schaffen, an dem Sprache mehr ist als nur Mittel zum Zweck.
Wo Worte Emotionen auslösen, Handlungen anstoßen und Vertrauen aufbauen.
Denn gute Texte sind keine Dekoration – sie sind Strategie.


Was dich hier erwartet

In den kommenden Wochen und Monaten teile ich im Blog meine Gedanken, Tipps und Erfahrungen rund ums Texten, Copywriting und Marketing – aus der Praxis, für die Praxis.

Künftige Themen:

  • Wie du mit Sprache verkaufst, ohne zu klingen, als würdest du verkaufen
  • Warum gute Texte kein Luxus sind, sondern Umsatzbringer
  • Welche Worte du besser nicht auf deiner Website stehen lässt 😉

Ein persönlicher Dank

Ein besonderer Dank geht an alle, die mich auf dem Weg begleitet haben – mit ehrlichem Feedback, Geduld und Kreativität.
Und an dich, dass du hier bist und das liest.
Willkommen bei sprachewirkt.


Zum Schluss

Wenn du Lust hast, mehr zu erfahren oder direkt an deiner eigenen Website feilen willst –
schreib mir einfach. Ich freue mich auf deine Nachricht.


Veröffentlicht am 24. Oktober 2025 von Daniela Kerlen